Geschichte Uganda

Geschichte

20 Jahre lang war Uganda Schauplatz einer der gewalttätigsten Bürgerkriege Afrikas in der jüngeren Vergangenheit. Die sogenannte „Lord Resistance Army“ unter der Führung von Joseph Kony wütete vor allem im Norden des Landes. Heute hat die ugandische Armee die Lage unter Kontrolle.

Jedoch befinden sich immer noch tausende Menschen in Auffanglagern und leiden an den traumatischen Erlebnissen der Vergangenheit. Trotzdem spürt man im Land und in den Begegnungen mit der Bevölkerung die Zufriedenheit durch den errungenen Frieden, die gegenwärtige Stabilität sowie Sicherheit und den festen Willen, diesen Zustand zu erhalten. Dazu trägt auch die momentane Regierung unter Präsident Museveni bei.

Trotzdem hat Uganda in der Gegenwart noch sehr viele Herausforderungen zu meistern. Zum einen ist der Staat durch Korruption, die Entwicklung der Weltmarktpreise für Nahrungsmittel und Rohstoffe sowie der instabilen Situation in den angrenzenden Nachbarländern wirtschaftlich sehr angeschlagen. Aktuell sind diese Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo sowie im Südsudan. Zum anderen sind die durch Krankheiten, wie HIV/Aids, Malaria udgl., verursachten Folgen ebenfalls ausschlaggebend für die nur langsam fortschreitende Entwicklung des Landes.

Neben einer der jüngsten Bevölkerungen der Welt, fast 50% der Menschen sind unter 15 Jahre alt, wurde vor einigen Jahren auch Öl- und Gasvorkommen entdeckt, welche beides Faktoren sind, die die Zukunft Ugandas maßgeblich prägen werden. Um ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufbauen zu können, ist Bildungsarbeit unerlässlich. Wegen der anhaltend hohen Geburtenrate in Uganda können die öffentlichen Schulen die große Anzahl an Kinder nicht bewältigen. Private Schulen sind für die arme Bevölkerung aber meistens unbezahlbar. Deshalb wollen wir zumindest einigen benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chance geben, mit unserer Unterstützung aus der Armut zu entfliehen.